Neue Projekte & Termine
Update: 22. Februar 2026
Einige bestehende Termine haben sich verschoben, viele sind neu hinzugekommen. Der Blick in den Kalender lohnt sich,
denn im Anschluss an die große Zorn-Ausstellung wenden wir nun den Blick auf die Sammlung der Kunsthalle, das Werk von Max Liebermann, seine malerische Technik und seine künstlerische
Entwicklung.
Auch ist meine Publikation, die Kleine Reihe zum Historischen Treppenhaus, mittlerweile zwei Monate
im Buchshop der Hamburger Kunsthalle und natürlich online erhältlich.
Nach all der Arbeit, die in dieses Herzensprojekt geflossen ist,
freue ich mich umso mehr, dass wir zu einem Gespräch mit der Restauratorin für die Malerei des 19. Jahrhunderts, meiner fantastischen Kollegin Eva Keochakian, einladen können!
Mit ihr werde ich über Restaurierung und Forschung sprechen – und wir sind gespannt auf Ihre Fragen und Ideen! Das wird eine einmalige Gelegenheit, denn zu diesem Anlass
zeigen wir erstmals den malerischen Erstauftrag, der sich seit ca. 130 Jahren im Depot befindet, wieder im Treppenhaus: die Supraporten von Gustav Spangenberg, die nur kurzzeitig
zwischen 1881 und 1885 präsentiert waren, bevor sie durch die Werke von Arthur Fitger ersetzt wurden.
Es sind jedoch bereits viele weitere Dinge in Planung, von denen ich Ihnen demnächst genauer berichte. Natürlich werde ich auch die große Sonderausstellung zu
Maria Lassnig und Edvard Munch. Malfluss = Lebensfluss führen –
Termine für öffentliche Führungen sind in Vorbereitung, private Buchungen jederzeit möglich.
Auch kann ich bereits sagen, dass ich
zum diesjährigen, mittlerweile 11. Hamburgischen Architektur Sommer gleich zweifach vertreten sein werde:
Für die Freunde der Kunsthalle werde ich die Führungen der Veranstaltungsreihe "Die Hamburger Kunsthalle – vom bürgerlichen zum globalen Museum" übernehmen und Ihnen die
Entstehungsgeschichte des Gründungsbaus, das repräsentative architektonische Bildprogramm wie auch das gesamte dreiteilige Gebäude-Ensemble des Museums (von 1869 bis heute) näherbringen.
Beschlossen wird die Reihe mit einem Vortrag von Prof. Dr. Alexander Klar zu den Überlegungen eines Neubaus, "das Museum im Park". Gleichzeitig werden wir auch unseren
Rundgang Rotherbaum
über das Rundfunkgelände des Norddeutschen Rundfunks im Zuge des Architektur Sommers neu präsentieren. Termine und Ankündigungen folgen in den kommenden Wochen.
Ankündigung zu den oben genannten Veranstaltungen:
Max Liebermann – Zwischen Realismus und Impressionismus
Termine: Mi, 11.03., So. 15.03., Fr. 27.03.2026, jeweils 15:00–16:30h
Er gilt als »deutscher Impressionist«, doch umfasst das künstlerische Lebenswerk Max Liebermanns (1847–1935) auch seine berühmten holländischen Arbeitsszenen, seine zahlreichen Porträts
des Großbürgertums sowie die von Alfred Lichtwark initiierten Auftragsarbeiten für die Sammlung von Bildern aus Hamburg. Im Anschluss an die erfolgreiche Retrospektive des schwedischen Malers
Anders Zorn und aus Anlass der aktuellen Liebermann-Ausstellung im Museum Barberini in Potsdam lohnt sich der Blick auf die hochkarätige Liebermann-Sammlung der Hamburger Kunsthalle:
Sowohl in ihrer malerischen Herangehensweise als auch in der Inspiration durch die französische Moderne lassen sich Zorn und Liebermann miteinander vergleichen.
Wir spannen in unserem Rundgang den Bogen von Realismus zu Impressionismus, fragen nach künstlerischen Phänomenen und ihrer Rezeption und bewegen uns gedanklich
zwischen Paris, Berlin und Hamburg.
Das historische Treppenhaus: Restaurierung und Erforschung
Termine: Mo, 12. und 19.03.2026, jeweils 18:00–19:30h
Das monumentale Treppenhaus der Hamburger Kunsthalle steht mit seinem Bildprogramm von Valentin Ruths und Arthur Fitger sinnbildlich für das bürgerliche Museum.
Nach dem Zweiten Weltkrieg durch eine graue Farbfassung neutralisiert und zur Spielstätte der zeitgenössischen Kunst umgewidmet, erfuhr der Raum erst in den 1990er-Jahren
eine aufwendige Restaurierung, die weitgehend den Zustand der 1880er-Jahre wiederherstellte.
Im Gespräch widmen sich Eva Keochakian und Andrea Völker der bewegten Geschichte dieses zentralen Ortes. Dabei wird exemplarisch auch der zwischen 1881 und 1885 nur
kurz präsentierte, danach knapp 135 Jahre im Depot verwahrte und im Rahmen der jüngst erschienenen Kleinen Reihe erforschte Erstauftrag – vier Supraporten von Gustav Spangenberg –
erstmals wieder öffentlich gezeigt.


































































































